Telekom-Router mit WLAN-Fehler

26. April 2012

Ein Bericht von Heise.de sorgt derzeit für Aufsehen. Bestimmte Telekom-Router haben ein WLAN-Problem. Durch einfache Eingabe einer Standard-PIN können Fremde in WLANs eindringen. Golem.de titelte sogar: WLAN-Router der Telekom stehen völlig offen.

Für die Besitzer der Geräte ist das insofern unangenehm, als es bislang keinen Schutz gibt. Die Hintertür lässt sich nicht verschließen. Sicheren Schutz bietet laut BSI derzeit nur das Abschalten der WLAN-Funktion. Die Telekom arbeitet mit dem Hersteller an einem Firmware-Update.

Konkret geht es um folgende Telekom Speedport Router:
W 504V
W 723V Typ B
W 921V

Hersteller der betroffenen Router ist die Firma Arcadyan. Welche Speedport Router noch von diesem Hersteller stammen, kann in Wikipedia nachgelesen werden. Übrigens: Die Telekom ist zwar der größte Anbieter dieser Router, aber keineswegs der Einzige. Auch andere Provider vertreiben diese Router. Ob diese Provider den gleichen Arbeitseifer an den Tag legen wie die Telekom, bleibt abzuwarten. IT-Freelancer und Personen die beruflich auf funktionierende und sichere Online-Verbindungen angewiesen sind, scheinen in diesem unangenehmen Fall bei der Telekom nicht schlecht aufgehoben zu sein. Die Telekom gibt sich Mühe.

Das Portal CRN hat zwischenzeitlich einen Beitrag mit dem Titel „So machen Sie Ihr WLAN wieder sicher“ ins Netz gestellt.

Bucher Reisen

Projektangebot: Software-Entwickler C# .NET (m/w)

11. April 2012

Tätigkeit im Projekt:

* Integration einer Simulationssoftware (iDAS) in CDM-Studio
* Spezifikation der Schnittstellen
* Realisierung der Schnittstellen
* Erstellen einer integrierten iDAS-Version
* Erstellen des Testframeworks
* Einweisung und Einarbeitung der Fachbereiche

Erforderliche Qualifikationen:

* Ingenieur der Fachrichtung Informatik
* Gute Kenntnisse in C#, .NET, VB.NET, XML
* Gute Kommunikationsfähigkeit
* Erfahrung im Umgang mit folgenden Tools: CDM-Studio, XML-Editor

Weitere Details zum Projekt:

* Einsatzort: Friedrichshafen
* Beginn: Anfang Mai 2012
* Laufzeit: 6 Monate mit Option auf Verlängerungen
* Anzahl Mitarbeiter: 1
* Heimarbeit möglich: nein
* Stundensatz: 75 Euro

Weitere Infos und Kontakt über die Fachkräfte-Genossenschaft JARIVA:

Explodieren die Beiträge bei den Privatkassen?

30. März 2012

Viele Freiberufler sind privat krankenversichert. Mit großem Interesse haben sie deshalb die Berichterstattung um die aktuelle Untersuchung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen verfolgt. Tagesschau und andere Medien berichteten. Die Verbraucherzentrale hat bundesweit Beschwerden von Privatversicherten ausgewertet. Danach erhöhen sich die Beiträge zum Jahreswechsel 2011 / 2012 um durchschnittlich 23,9 %. In einem Fall betrug die Erhöhung sogar 60 Prozent. Besonders negativ fielen die Central Krankenversicherung und die Gothaer Versicherung auf. Außerdem wirft die Verbraucherzentrale den Versicherern vor, den Wechsel in günstigere Tarife zu behindern. Der Freelancer-Blog empfiehlt deshalb vor einem Wechsel ganz genau hinzuschauen. Junge, beruflich erfolgreiche Personen zahlen in der Tat verhältnismäßig günstige Tarife. Das System der privaten Krankenversicherung (PKV) sieht aber vor, dass die Beiträge im Alter steigen. Der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann aber fast aussichtslos. Zur Untersuchung der Verbraucherzentrale geht es hier.

Internationales Jahr der Genossenschaften: Fachkräfte-Genossenschaft führt bei der Freiberufler-Vermittlung die Flatrate ein.

27. Februar 2012

„Ein Gewinn für alle“. Dieser Slogan ziert derzeit die Internetseiten vieler deutscher Genossenschaften. Hintergrund ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene internationale Jahr der Genossenschaften. Doch was unterscheidet Genossenschaften heute noch von anderen, „normalen“ Unternehmen? Am Beispiel einer norddeutschen Fachkräfte-Vermittlung wird ein prinzipieller Unterschied deutlich.

Vergleicht man die Preise der Freiberufler-Vermittlungen, dann fällt auf, dass die Fachkräfte-Genossenschaft JARIVA günstiger ist, als die Wettbewerber. Liegt das an der Unternehmensform Genossenschaft? Ein Blick auf das Geschäftsmodell soll Klarheit schaffen.

Bei der Vermittlung freiberuflicher Ingenieure und IT-Spezialisten handelt es sich im Prinzip um eine Makler-Tätigkeit. Ein klassisches Dreiecksgeschäft, bei der das Vermittlungsunternehmen Kunden und Anbieter zusammenbringt. Beispielsweise einen Ingenieur mit speziellen Programmierkenntnissen mit einem Industrieunternehmen. Drei wirtschaftliche Interessen treffen aufeinander. Freiberufler und Unternehmen freuen sich, wenn die Vermittlungsprovision möglichst niedrig ausfällt. Ziel der bisher am Markt vertretenen Vermittlungsunternehmen ist es aber, eine möglichst hohe Provision zu verdienen.

Aus diesem Grund haben Freiberufler aus dem IT- und Engineering-Bereich ihr eigenes Vermittlungsunternehmen gegründet. So können sie die Preisgestaltung selbst bestimmen. Als Gesellschaftsform wählten sie die Genossenschaft. Weil freiberufliche Fachkräfte wenig Interesse daran haben, stattliche Provisionen an den zwischengeschalteten Vermittler zu zahlen, haben sie für ihre Genossenschaft bestimmt, dass sie eben soviel verdienen soll, wie für die Vermittlungstätigkeit nötig ist. Profit muss sie nicht erwirtschaften. Das ist prinzipiell auch im Interesse der Kunden. Sie bezahlen schließlich beides: die Gehälter der Fachkräfte und die Vermittlungsprovisionen. Unter Einkäufern von Großunternehmen hat sich die preiswertere Genossenschaftsvariante schnell herumgesprochen. Ein Geheimtipp ist die Genossenschaft nicht mehr.

Als Geheimtipp kann aber ein besonderer Service gelten. Seit Mitte vergangenen Jahres bietet die Genossenschaft bei der Vermittlung von Fachkräften ein völlig neues Preismodell an: Eine Flatrate, wie sie auch von Telefongesellschaften bekannt ist. Das bedeutet, dass JARIVA statt einer prozentual am Verdienst des Freiberuflers orientierten Provision, eine Pauschalgebühr berechnet. Der Preisunterschied: Statt durchschnittlich 1.200 Euro/Monat Vermittlungs-provision für z.B. einen Ingenieur, zahlen Kunden mit der Flatrate nur 450 Euro/Monat. So spart beispielsweise ein Kunde der Genossenschaft aus der Automobilbranche jährlich rund 400.000 Euro ein. Das Unternehmen beschäftigt auf Basis der Flatrate rund 40 Ingenieure und IT-Fachkräfte. Ein Rechenbeispiel hat die Genossenschaft JARIVA auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Eckwerte der Flatrate stimmt JARIVA mit jedem Unternehmen individuell ab.

Fazit: Richtig eingesetzt, ist Friedrich Wilhelm Raiffeisens Genossenschaftsidee auch heute noch attraktiv. Das Grundprinzip der Genossenschaften, in erster Linie ihren Mitglieder zu nützen, und erst in zweiter Linie Geld zu verdienen, ist ein wesentlicher Unterschied zu „normalen“ Unternehmen. Nimmt man die Fachkräfte-Genossenschaft als Testfall für den genossenschaftlichen Slogan „Ein Gewinn für alle“, dann wird deutlich, dass zumindest zwei Parteien profitieren: Die Freiberufler und die Kunden der Genossenschaft. Die Anwendung des Genossenschaftsmodells auf die Freiberufler-Vermittlung bewirkt nicht weniger, als die Ausschaltung einer Handelsstufe. Ein willkommener Einspareffekt für Unternehmen.

Aktivkonto der Targobank

EuGH-Urteil: Kettenverträge zulässig.

26. Januar 2012

Der europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass mehrfach befristete Arbeitsverhältnisse, sog. Kettenverträge, zulässig sind. Im konkreten Fall hatte das Bundesarbeitsgericht dem EuGH den Fall einer Justizangestellten vorgelegt. Sie wurde vom Amtsgericht Köln über einen Zeitraum von 11 Jahren mit 13 aufeinander folgenden befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt. Dabei wurde sie jeweils als Vertretung, z.B. als Schwangerschaftsvertretung, eingesetzt. Die Angestellte klagte auf Festanstellung. Der EuGH entschied heute, dass die vorwiegend im öffentlichen Dienst gepflegte Praxis der Mehrfachbefristung mit europäischem Recht vereinbar, und damit rechtens ist. Zu den Auswirkungen des Urteils führte Spiegel-Online ein Interview mit dem Arbeitsrechts-Experten Martin Krömer. Mehr Infos zu dem Urteil gibt es auch hier.

Die Freiberufler-Genossenschaft JARIVA verfolgt alle aktuellen Entwicklungen im Arbeitsrecht. Ob das Urteil längerfristig auch Auswirkungen auf die für Freiberufler wichtige Frage der Scheinselbständigkeit hat, bleibt abzuwarten. Deutsche Behörden betrachten Kettenverträge als Indiz für Scheinselbständigkeit.

Bucher Reisen

Gegen den Trend: Heraufstufung des Ratings der genossenschaftlichen Banken.

18. Dezember 2011

Genossenschaften haben in Deutschland ein gutes Image. Sie gelten als bodenständig und solide. Jetzt hat die Rating Agentur Standard & Poor’s (S&P) diese positive Wertschätzung mit einer Anhebung des Ratings der genossenschaftlichen Banken untermauert. Das Rating wurde um eine Stufe angehoben. Zur genossenschaftliche Finanzgruppe zählen u.a. Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD-Banken, etc. sowie die Zentralbanken DZ-Bank und WGZ-Bank. Sie alle steigen um eine Stufe von A+ auf AA-. Unter den deutschen Banken, die nicht im Staatsbesitz sind, ist das die höchste Bonitätsstufe.

Am 16.12.2011, nur kurze Zeit nach der Aufwertung der Genossenschaftsbanken stufte die Rating-Agentur Fitch die Deutsche Bank um eine Stufe herab. Die Deutsche Bank bewegt sich von AA- auf A+.
Spätestens seit dem Kollaps der isländischen Kaupting Bank achten auch deutsche Anleger mehr auf die Bonität der Geldhäuser. Beim Niedergang der Kaupting Bank verloren etliche Anleger ihre gesamten Einlagen.

Die Rating-Reports von Standard & Poors und Fitch Ratings können von der Homepage des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Zu den Reports geht es hier.

Projektangebot: Programmierung und Softwaretest

21. November 2011

Tätigkeit im Projekt:

* Erstellung von Testautomatisierungen (HIL, SIL)
* Definition und Programmierung von Testfällen
* Durchführung von manuellen Modultests
* Software-Entwicklung embedded (vorzugsweise automotive)
* Programmierung in C

Erforderliche Qualifikationen:

* Q-Prozesse, Versionsverwaltung etc.
* Task-Scheduling, Laufzeitoptimierung
* Tools: EXAM, dSpace, SoftCar
* Arbeiten mit Debugger, Oszilloskop am Eval-Board / Steuergerät
* Idealerweise Vorkenntnisse Prozessor Infineon TriCore
* Elektrische Antriebstechnik (Wechselrichter, Motorregelung)

Weitere Details zum Projekt:

* Einsatzort: Friedrichshafen
* Beginn: baldmöglichst
* Laufzeit: ca. 3 Monate mit Option auf Verlängerungen.
* Anzahl Mitarbeiter: 1
* Heimarbeit möglich: nein
* Tagessatz: Bitte incl. aller Spesen angeben.

Mehr Infos und Bewerbungen auf das Projekt bei der IT-Genossenschaft JARIVA.

Domainmissbrauch: Denic muss löschen.

31. Oktober 2011

Der Bundesgerichtshof hat bestätigt, dass die Löschung von Domainnamen rechtens ist, wenn der Missbrauch ohne weiteres erkennbar ist. (Urteil vom 27. Oktober 2011 – I ZR 131/10 – regierung-oberfranken.de).
Vorangegangen war ein Prozess des Regierungsbezirks Oberfranken gegen die Registrierungsstelle Denic. Der Regierungsbezirk wollte verhindern, dass ein in Panama ansässiges privates Unternehmen den Domainnamen „regierung-oberfranken.de“ für sich registriert. Das Gericht urteilte, dass es für Denic-Mitarbeiter ohne weiteres erkennbar ist, dass der strittige Namen allein einer staatlichen Stelle und nicht einem in Panama ansässigen Unternehmen zusteht. Mehr dazu bei CRN und bei Medien Internet und Recht.

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Einzug der Flatrate bei der Freiberufler-Vermittlung.

16. September 2011

Es ist schon ein ziemliches Wortungetüm, was die Fachkräfte-Genossenschaft JARIVA sich da ausgedacht hat:
“Personaldienstleistungs-Flatrate”. Aber die Verantwortlichen der Genossenschaft sind stolz auf ihre Erfindung, sorgt sie doch dafür, dass sich Einkäufer großer Unternehmen derzeit ganz besonders für die Genossenschaft interessieren. Ein Flatrate-Modell für die Beschaffung externer Fachkräfte hat es nämlich bisher noch nicht gegeben. Ganz unbescheiden spricht man bei JARIVA deshalb auch von einer echten Innovation.

Aber was ist in der Personalbranche eigentlich gemeint mit dem Begriff Flatrate? Bisher funktioniert die Vermittlung freiberuflicher Fachkräfte immer nach dem selben Muster. Der Vermittler erhält einen prozentualen Anteil am tatsächlichen Stunden- oder Tagessatz des Freelancers. Bei der Flatrate ist es hingegen so, dass nur pauschale Gebühren fällig werden. Aktuell bewegt sich die Vermittlungsprovision im Durchschnitt zwischen 10 bis 15 Prozent. 13 Prozent gilt als ein realistischer Durchschnittswert. Nimmt man jetzt noch den Durchschnittsstundensatz z.B. eines Software-Entwicklers in Höhe von 70 Euro hinzu, dann lässt sich schon eine Beispielrechnung anstellen. 160 Arbeitsstunden pro Monat multipliziert mit 70 Euro ergibt einen Netto-Monatsverdienst von 11.200 Euro. Die Vermittlungsprovision in Höhe von 13 % beträgt in diesem Beispiel 1.456 Euro. Die pauschale Flatrate-Gebühr der Genossenschaft JARIVA beträgt hingeben nur 450 Euro.
Das sind nur rund 30 % der üblichen Vermittlungsprovision. Oder andersherum betrachtet: Das Unternehmen spart mit der Personaldienstleistungs-Flatrate rund 1.000 Euro pro Monat je freiberuflicher Fachkraft. Multipliziert man diesen Wert mit der Anzahl der beschäftigten Freelancer, ergeben sich Einsparungen, die Einkäufer eben sehr attraktiv finden. Bei 40 im Jahresdurchschnitt beschäftigten IT-Fachleuten und Ingenieuren ergibt sich so eine Summe von immerhin 480.000 Euro. – Jährlich. Und weil Unternehmen die selben Freiberufler über verschiedenste Vermittler bestellen können, machen es Einkäufer derzeit besonders gerne über die Fachkräfte-Genossenschaft JARIVA. Die Freelancer finden das auch angenehm. Schließlich ist die Genossenschaft die eigene Vermittlungsagentur der Freelancer. Damit man die Einsparungen am eigenen Unternehmen nachvollziehen kann, hat die Genossenschaft ein Rechenmodell auf ihre Homepage gestellt.

Projektangebot: Software-Testingenieur (m/w)

8. September 2011

Tätigkeit im Projekt:

* Software-Integration und Test von PKW-Automatikgetrieben
* Erstellung und Durchführung von funktionalen Tests
* Einsatz aller “in-the-loop”-Testumgebungen (MiL, SiL, PiL, HiL)
* Zum Einsatz kommen spezielle Prüfaufbauten sowie das Fahrzeug
* Arbeit im Projektteam

Erforderliche Qualifikationen:

* Elektrotechnik-Ingenieur oder Informatiker
* Kenntnisse in Steuergeräte-Hardware und Hardware-Schnittstellen
* Kenntnisse in der Anwendung der PC- und Steuergeräte-Testumgebung
* Detaillierte Kenntnisse der funktionalen Testtechniken (Black-Box-Test)
* Kenntnisse über Debugger für Steuergeräte
* Programmiersprache Python

Weitere Details zum Projekt:

* Einsatzort: Friedrichshafen
* Beginn: baldmöglichst
* Laufzeit: sehr langfristig
* Anzahl Mitarbeiter: 1
* Heimarbeit möglich: nein
* Stundensatz: 65-75 Euro, je nach Qualifikation

Mehr Infos und Bewerbungen auf das Projekt bei der IT-Genossenschaft JARIVA.

Bucher Reisen